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Ein naher Angehöriger stirbt und dann? - Immer wieder machen wir die Erfahrung, dass Angehörige unsicher sind, welche Möglichkeiten der Trauerbegleitung es in Ihrer Kirchengemeinde gibt.
Grundsätzlich regelt ein Bestattungsinstitut die meisten Angelegenheiten rund um den Tod. Ebenso organisiert es die Bestattung der verstorbenen Person. In der Regel wenden sich Trauernde sofort an das Bestattungsinstitut ihres Vertrauens. Dieses nimmt dann wiederum bei Verstorbenen, für die ein Trauergottesdienst ausgerichtet werden, Kontakt mit dem zuständigen Pastor oder der Pastorin auf. Gemeinsam einigen sich die Beteiligten auf einen Beerdigungstermin.
Was viele nicht wissen:
In unserer Kirchengemeinde gibt es auch die Möglichkeit der Sterbebegleitung. Ausgebildete Ehrenamtliche oder die Pastoren begleiten Sterbende und ihre Angehörige in ihren letzten gemeinsamen Lebenszeiten seelsorgerlich. Hierzu hat sich vor einigen Jahren ein Hospizkreis gegründet, deren Mitglieder eine spezielle Ausbildung in der Sterbebegleitung haben.
Wenn eine Person verstorben ist, gibt es die Möglichkeit einer Aussegnung des Verstorbenen durch den Pastor/die Pastorin zuhause. Es handelt sich dabei um eine kleine, kurze Segenshandlung im kleinen Kreis. Vielen Trauernden hilft dieser Ritus der Aussegnung auf dem persönlichen Weg des Loslassens.
Vor der Beerdigung kommt der/die durchführende Pastor/Pastorin zu einem Gespräch. In diesem Beerdigungsgespräch gibt es Gelegenheit über die Trauer zu sprechen, es dient aber auch zur Vorbereitung des Trauergottesdienstes. Sehr oft sind dies intensive Gespräche über die Erinnerungen an das Leben mit dem/der Verstorbenen.
Wer nach der Beerdigung Begleitung in der Trauer wünscht, der kann sich gerne an die Pastoren wenden, wir kommen dann entweder persönlich oder vermitteln Trauerbegleiter/innen. In den vergangenen Jahren hat sich großes Trauernetzwerk mit oft sehr hilfreichen Angeboten gebildet.
Wir laden Sie ein, sich im Sterbe- und Trauerfall ruhig an uns, die Pastoren zu wenden.
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